Projektbeschrieb

Ausgangslage:
Seit dem Jahr 2013 existiert das Hilfsprojekt „Appenzell hilft Sinteu“. Das Ziel des Projekts ist, die Lebensbedingungen der Einheimischen von Sinteu (Rumänien) mit einer zeitgemässen und zuverlässigen Trinkwasserversorgung zu verbessern.

Sinteu ist ein Bergdorf an den westlichen Ausläufern der Karpaten im Nordwesten von Rumänien Die Einheimischen leben in sehr einfachen Verhältnissen. Die meisten besitzen ein kleines Haus und einen Stall, ähnlich gross wie hierzulande die älteren Alphütten. Bisher existiert keine Wasserversorgung Vereinzelte haben eigene Quellen, doch diese sind weder zuverlässig, noch entsprechen sie den Anforderungen der Trinkwasserqualität. Andere befördern das Wasser mit Kübeln zu ihrem Haus. Da sie kein Wasserversorgungssystem haben, ist es ein grosses Problem, wenn eine Quelle versiegt. In solchen Situationen haben sie definitiv kein Wasser mehr und müssen eine neue Quelle fassen, was leichter gesagt als getan ist.

Das Projekt wird vom pensionierten Ingenieur Hans Burch und jungen Erwachsenen aus Appenzell geplant und ausgeführt. Durch die Mitarbeit von Hans Burch ist gewährleistet, dass das Projekt durch einen Fachmann betreut wird. Er fährt im Jahr rund viermal nach Sinteu. Dadurch wird der Bau regelmässig kontrolliert und wir können sicherstellen, dass Spendengelder ausschliesslich für das Projekt eingesetzt werden.

Im August 2017 wurde der Verein Appenzell hilft Sinteu gegründet. Spenden ab CHF 100.00 können seither von den Steuern abgezogen werden. Auch in Sinteu selber geht es vorwärts. Der frühere Gemeinderatspräsident hat eine Wasserkooperation gegründet. Diese Kooperation ist am Projekt beteiligt und ist dafür verantwortlich, dass die Wasserversorgung in zwei bis drei Jahren selbstständig weitergeführt und unterhalten wird.

Mit freiwilligen Jugendlichen reiste der Verein jährlich für Arbeitseinsätze ein- bis zweimal nach Sinteu. Bisher wurden acht Arbeitseinsätze durchgeführt. Sechs Quellen gefasst, drei Brunnenstuben errichtet, zwei Ausgleichsreservoir und zwei Reservoirs mit 120m3 Fassungsvermögen erstellt. Parallel zu den Einsätzen arbeiten einheimische Maurer, Tiefbauer und ein Sanitär im Projekt. Sie erstellen Wasserleitungen, machen Hausanschlüsse und Sanitärarbeiten und erledigen kleinere Maurerarbeiten. Durch die Aktive Mitarbeit von Einheimischen lernen Sie wie eine Wasserversorgung aufgebaut wird was für den späteren Unterhalt und Ausbau der Wasserversorgung sehr wichtig ist.

Perspektive und Mittelbedarf:
Für den Abschluss vom Projekt benötigen wir 2020 CHF 79`500.- und 2021 CHF 69`000.- Im Jahr 2020 findet voraussichtlich kein Arbeitseinsatz statt da der nächste Arbeitseisatz erst stattfinden kann, wenn durch di Einheimischen ca. 6 km Wasserleitungen verlegt wurden. Ein Kleine Delegation wird trotzdem nach Sinteu fahren um den Vorschritt und weiteren Vorgang zu besprechen. Im 2021 ist es geplant den letzten grossen Arbeitseinsatz durchzuführen danach sind noch Abschlussarbeiten geplant. Voraussichtlich wird der Bau 2023 abgeschlossen.

Gerne stellen wir Ihnen das Projekt auch persönlich vor. Es gibt auch eine Website, wo Sie das Aktuellste und die wichtigsten Informationen entnehmen können: www.appenzellhilftsinteu.com
Wir freuen uns, wenn Ihre Stiftung unser Projekt unterstützt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für die Prüfung unserer Anfrage danken wir Ihnen herzlich und freuen uns auf eine positive Rückmeldung.

Backverbindung: IBAN CH12 0076 3000 6190 8214 5

Freundliche Grüsse

Raphael Fässler
Präsident Verein Appenzell hilft Sinteu