Hübsch und rührend
30. März 2016

Wem würden Sie lieber spenden - der Kinderhilfe? Betagten? Randständigen? oder der Krebsforschung? Warum setzen Sie sich freiwillig für eine Organisation ein? Wann sind Sie bereit, eine NPO als "unterstützungswürdig" zu empfehlen oder sie gegen böse Zungen zu verteidigen? Nach welchen Kriterien entscheiden Sie? Wenn die Bilder hübsch und das Thema rührend sind? Nun, im Grunde genommen tun Sie es, wenn Sie sich der Organisation emotional nahe fühlen und wenn sie eine gute Reputation geniesst.

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Identifikation und Mitgefühl
23. Februar 2016

Manche Organisationen setzen fürs Fundraising Print-Medien wie Mitglieder- und Gönnerzeitschriften ein. In der Regel sollen dabei wirkungsvoll mehrere Kommunikationsziele erreicht und Anliegen bei den Empfängerinnen und Empfängern platziert werden. Eines davon: mit Bild und Wort Menschen zur Spende zu bewegen.

Der 'Kampf' um die Spendengelder ist jedoch hart geworden. Wir finden immer häufiger Spendenaufrufe in unseren Briefkästen. Dieser zunehmende Kommunikationsdruck hat zumindest drei mögliche Konsequenzen: Die (potenziellen) Spender können erstens wegen der schieren Zahl der Aufrufe finanziell einfach nicht mehr mithalten, sie tun sich zweitens wegen der grossen "Auswahl" schwer damit, sich zu entscheiden oder sie stumpfen drittens ganz generell gegenüber den zahllosen Appellen ab. Mein Nachbar zum Beispiel hat die für ihn ärgerlichen Spendenaufrufe fein säuberlich gesammelt, um sie mit einem entsprechenden Leserbrief der lokalen Zeitung zuzustellen.

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Peer to Peer Fundraising
26. Januar 2016

Nach den Banken, den Versicherungen und den Autobauern hat die Vertrauenskrise jetzt auch die Medien eingeholt. Verschwörungstheorien, Gleichschaltungsverdacht, Thesenjournalismus - die Vorwürfe gegenüber Mainstream-Medien sind happig.

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Google Grants – Kostenlose Werbekampagnen für NGOs
3. Januar 2016

Google bietet mit seinem kostenlosen "Ad Grants"-Programm gemeinnützigen und steuerbefreiten Organisationen die Möglichkeit, kostenlos Werbung mit AdWords zu schalten. Kurzum, NGOs bekommen Gratis-Werbeplätze bereitgestellt, um auf Google-Suchergebnisseiten auf sich aufmerksam zu machen. So können neue Besucher auf die eigene Webseite gebracht und damit der Traffic erhöht werden. In der Google Grants Basisversion steht ein monatliches Klickbudget von etwa CHF 10'000 zur Verfügung (rund CHF 300/Tag). In der Grantspro-Version sind es etwa CHF 40'000 im Monat (rund CHF 1'300/Tag).

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Campaigning-Erfolg mit geplanter Planlosigkeit
7. Dezember 2015

Um Millionenbeträge zu sammeln, braucht es entweder einen ausgeklügelten Plan oder gar keinen. Zwei Spitäler sind der Beweis: das Lurie Childrens Hospital in Chicago und das Klinikum Dortmund. Beide hatten ehrgeizige Ziele – das amerikanische Spital brauchte eine Milliarde US-Dollar, um zum modernsten Kinderspital aufzusteigen, das deutsche Spital einen Magnetresonanztomographen speziell für Kinder, den ersten in Europa, Kostenpunkt 1.8 Millionen Euro.

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Wirksam kommunizieren wird anspruchsvoller und teurer
30. November 2015

Unterstützt wird, wer wahrgenommen wird. In der Themenbeilage "Mit Spenden Zeichen setzen" der Sonntagszeitung vom 22. November 2015 haben viele NPO die Chance gepackt, sich werblich oder redaktionell in Szene zu setzen. Mit ihrer haptischen und verbindlichen Qualität (man kann sie anfassen, darin blättern) haben solche professionell gestalteten Printmedien einen nennenswerten Vorteil gegenüber den elektronischen. Nicht anders verhält es sich mit den zahlreichen Spendenbriefen wie in diesen Wochen vor Weihnachten. Sammelaktionen auf der Strasse wiederum schaffen einen persönlichen Bezug. Unter allen Kommunikationskanälen bleiben traditionelle Medien wichtig. Sie genügen aber nicht mehr.

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Hochschule für Wirtschaft FHNW als wissenschaftlicher Content-Partner von fundraiso.ch
19. November 2015

Es freut uns mitzuteilen, dass die Hochschule für Wirtschaft FHNW als wissenschaftlicher Content-Partner per sofort bei fundraiso.ch mitwirken wird. Dozierende mit Schwerpunkt Nonprofit- und Public Management sowie Kommunikation erarbeiten in regelmässigen Abständen themenrelevante Artikel, welche hier auf unserem Blog veröffentlicht werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
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Mit was Förderstiftungen zu kämpfen haben
15. August 2014

Die Förderstiftungen in der Schweiz kämpfen immer mehr damit, dass sie regelrecht mit Gesuchen "geflutet" werden. Das hat gemäss unserer Erfahrung damit zu tun, dass heute eine Stiftung sehr einfach auffindbar ist. Vor 10 bis 20 Jahren kannte man einzelne Stiftungen, oder eben nicht. Heute findet man über das Internet und Plattformen wie fundraiso.ch zu Stiftungen, welche man früher nie entdeckt hätte. Gleichzeitig ist Tatsache, dass immer mehr Individuen in der Schweiz auf Fremdkapital angewiesen sind. Die Einzelförderung ist ein akutes Thema, das oft zur Überforderung einzelner Förderorganisationen führt, weil schlicht zu viele Gesuche eintreffen. Wir kennen viele Stiftungen, welche die Einzelförderung beendet haben, weil es schlicht nicht mehr administrierbar war. In der Projektförderung waren früher Banken stärker eingebunden. Heute spricht kaum eine Bank noch Kredite für Projekte. Deshalb hofft man auch hier auf Stiftungen.

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fundraiso.ch ist gut gestartet
7. Mai 2014

Fundraiso.ch hat im April 2014 über 1000 Stiftungen persönlich kontaktiert, damit diese ihren eigenen Eintrag auf fundraiso.ch kritisch begutachten und allfällige Korrekturen anbringen. Sehr viele dieser Stiftungen haben geantwortet und die meisten haben konstruktives Feedback mitgeteilt. Das hat uns sehr gefreut. Wir sind nun dran unseren Index laufend zu aktualisieren, weil wir immer noch teilweise veraltete Kontaktdaten in der Datenbank haben. Bis Ende Mai sollte die Datenbasis dann wirklich sehr gut sein. Wir mussten aber auch anerkennen, dass es nie möglich sein wird eine perfekt aktuelle Datenbank anzubieten, weil TÄGLICH Änderungen in der Stiftungswelt zu verzeichnen sind. Dennoch sind wir überzeugt qualitativ die hochwertigsten Informationen anbieten zu können.

Wir konnten auch schon die ersten User verzeichnen. Nutzer von Caritas, Pfarrer von Kirchgemeinden, Künstler etc. Das bestätigt uns in unserer Mission.