Die Information zu den geschätzten Aktiven (oder auch Assets under Management genannt) wird aus mehreren möglichen Quellen ermittelt. Diese sehen wie folgt aus (Reihenfolge nach Priorität):

  1. Sofern die Organisation eine Bilanz veröffentlicht, wird daraus die Zahl entnommen.
  2. Medienberichte veröffentlichen u.a. auch immer wieder Zahlen/ Schätzungen. Wir stützen uns auf diese, sofern keine Angaben bei der primären Quelle vorhanden sind.
  3. Sofern keine Angaben zu den Aktiven vorhanden sind, ist eine Rückrechnung anhand der getätigten Vergabungen praktikabel. Dabei wird von 5% Anlagerendite ausgegangen, die als Vergabungen gemeinnützig investiert werden (nicht anwendbar für Verbrauchsstiftungen).
  4. Eine Ausnahme bilden bspw. Corporate Foundations oder andere Stiftungen, die jährliche Zuwendungen des Stifters/ der Stifterin geniessen. Da werden künftige Zuwendungen mittels Diskontierung dem Vermögen angerechnet. Dieser Ansatz wurde gewählt, weil solche Stiftungen ansonsten ein krasses Missverhältnis zwischen Vergabungen und Vermögen aufzeigen. Entsprechend wird das theoretische Vermögen errechnet, das notwendig ist, um diese Vergabungen jährlich zu tragen.
  5. Bei vielen Stiftungen werden grosse Bestandteile des Vermögens in Firmenanteilen oder Immobilien gehalten. Wo das der Fall ist, ist eine genaue Bewertung nicht mehr möglich. Entsprechend handelt es sich dann um runde Schätzungen (mit Anhaltspunkten, wo möglich). In unserer TOP 750er Liste weisen wir explizit auf solche Beteiligungen und Immobilien-Portfolios hin.
Falls gar keine Anhaltspunkte vorhanden sind, bleibt das Feld leer.