Heute sind die Möglichkeiten Kryptowährungen direkt zu spenden sehr beschränkt. Dieser Artikel soll auf den Aktionstag aus den USA aufmerksam machen. Ins Leben gerufen von THE GIVING BLOCK hat dieser Tag das Ziel die Verbreitung von Krypto-Spenden voranzutreiben.

Krypto-Spenden heute schon relevant?

Buzzwords wie Bitcoin und Blockchain sind in aller Munde. Neue Asset- und Vermögensklassen wurden damit erfunden und ihre Akzeptanz steigt stetig. Vor einer Woche hat gerade Paypal in den USA Bitcoin für über 300 Millionen Kunden/Nutzer und 26 Millionen Händler zugänglich gemacht. Bekanntlich hinkt der NPO-Sektor in Sachen Digitalisierung jeweils ein wenig hinterher. Folglich weniger bekannt ist der Bereich der "Crypto-Philanthropy" und damit auch die "Crypto-Donations", die nun mit dem Bitcoin Tuesday mehr Visibilität erlangen sollen. Fakt ist je zugänglicher die Kryptowährungen werden, desto spannender werden diese hinsichtlich der Generierung von Spenden. Das bekannteste Beispiel einer Kryptospende ist wohl der Pineapple Fund. Ein anonymer Spender, der 5057 Bitcoins im Gesamtwert von ca. 86 Millionen US-Dollar an 60 verschiedene gemeinnützige Einrichtungen spendete.

Die aktuelle Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt bei rund 500 Milliarden Schweizer Franken gemäss Coinmarketcap.com. Alleine die auf Kryptofinanzdienstleistungen spezialisierte Firma Bitcoinsuisse.com spricht von 1 Milliarde Schweizer Franken Krypto-Vermögenswerten, die sie verwalten darf. Wer die Charts studiert merkt, dass wir uns gerade in einem 2. Aufschwung dieser Werte befinden. Deshalb lohnt es sich, auf das nächste Kapitel dieser technischen und finanziellen Innovation (ev. Revolution) zu blicken und sich mit Ausdrücken wie den folgenden anzufreunden: Tokenomics, Yield Farming, DeFi, NFTs, DAO.

Doch weshalb soll man Krypto-Spenden annehmen: Der Umtausch von Kryptowährungen in Bargeld bringt hohe Transaktionskosten mit sich, was eine Barriere für Spenden bedeutet. Direkte Spenden im Sinne von Wallet-to-Wallet reduzieren die Transaktionskosten beträchtlich und erhöhen die Spendebereitschaft. Zudem wird dadurch die Hürde für eine Transaktion geringer. Gerade die Tatsache, dass Paypal Bitcoins bei sich einführt und zugleich eine beliebte Plattform für die Überweisung von Spenden ist, sollte dem Thema neue Aktualität geben .

In eigener Sache: Die Techniker von Fundraiso.ch, die schon seit Tag 1 bei den Kryptowährungen mitspielen, bieten neu technische Beratungen zum Thema Crypto-Donations an. Technologien sind schneller etabliert als man es merkt. Verpassen sie nicht den Anschluss und profitieren Sie von einer eigenen Strategie zum Thema Crypto-Donations.

Ihr Kontakt bei Fragen: Moritz Gysel

Veröffentlicht unter Fundraising, fundraiso

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